Link Startseite Windpark WaldhausenLink zur die Gegner Link zum Gästebuch Link zur Kontaktseite Link zum Impressum

Startseite » Wissenswertes


über Windkraft


Wenn auch Sie ein Thema haben, über das Sie hier gerne eine kurze Abhandlung lesen würden, oder wenn Sie selber Lust haben einen Beitrag zu schreiben, dann schicken Sie diesen bitte an info@windparkwaldhausen.de.

Wie entsteht eigentlich Wind?

Durch die Einstrahlung der Sonne auf die Erde wird diese erwärmt. Diese Einstrahlung ist nicht gleichmäßig. In Äquatornähe ist sie größer als am Nord und Südpol. Auf der der Sonne zugewandten Seite (bei Tag) ist sie größer als auf der abgewandten Seite (Nacht). Je nach Erdoberfläche (Wasser/Land/Bodenbeschaffenheit) ist die Erwärmung unterschiedlich. Durch diese unterschiedliche Erwärmung gerät die Luft in Bewegung. Außerdem trägt die Erdrotation ebenfalls zu Verwirbelungen dieser Luftmassen bei. Durch die Schrägstellung der Erde in ihrer Umlaufbahn um die Sonne entstehen Jahreszeit abhängige Luftströmungen. Zudem kommen noch Einflüsse vor Ort zum tragen. Land erwärmt sich tagsüber mehr als Wasser, somit ist tagsüber der Wind vom Wasser aufs Land gerichtet und Nachts dreht er sich und weht vom Land aufs Wasser.

Ökostrom auf dem Vormarsch

Im Jahr 2017 betrug der Anteil an verbrauchtem Ökostrom in Deutschland rund 36%. Im Vergleich dazu, lag dieser Wert im Jahr 2016 bei 32%. Die Bundesregierung hat einen Wert von 35% bis zum Jahr 2020 festgelegt. Dieser Wert wurde also schon deutlich früher erreicht. Die Menge an Windenergie hierfür beträgt etwa 16%, die restlichen 20% werden durch Biogas, Wasserkraft oder Solaranlagen erzielt.

Windkraft im Ostalbkreis

Im gesamten Ostalbkreis werden derzeit viele neue Windräder gebaut, deren Stromgewinnung wird in wenigen Jahren, wenn alle Windräder stehen, die dreifache Menge erreicht haben, wie derzeit. Es werden dann mehr als 200 MW Strom erzeugt. Im Augenblick (Anfang 2017) stehen im Ostalbkreis 92 Windräder. 37 weitere sollen in nächster Zeit gebaut werden.

Energiewende

Nach der Atomkraft-Katastrophe in Fukushima im Jahr 2011, ist Deutschland endlich so weit um eine Energiewende einzuleiten. Es wird jetzt sehr viel Wert auf Regenerative Energiequellen gelegt. Der Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland, die auch hierzulande nicht sicher beherrschbar ist, dauert zwar noch einige Jahre, ist aber bereits beschlossen. Mittlerweile haben auch die großen Energiekonzerne eingesehen, dass auch sie ihren Beitrag zur Energiewende beisteuern müssen und daher investieren sie auch kräftig in Regenerative Energieerzeugung zum Beispiel durch Windkraftanlagen. So hat zum Beispiel die EnBW im Herbst 2015 den Windpark Baltic 2 in Betrieb genommen. Durch diesen Offshore-Windpark können rund 340000 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Infraschall

Bei den Unbelehrbaren Windkraftgegner hört man häufig, dass Windkraftanlagen Gesundheitsschädlichen Infraschall erzeugen. Dazu sollte man sich zuerst einmal im Klaren darüber werden, dass alles was sich irgendwie bewegt, Infraschall erzeugt. Also nicht nur Windkraftanlagen erzeugen Infraschall, sondern auch zum Beispiel eine Waschmaschine, ein Auto oder auch nur, wenn ich die Türe zuschlage. Infraschall bezeichnet einen Schall, der vom Menschen nicht gehört werden kann, da er unterhalb der vom Menschen hörbaren Frequenzen ist. Der Mensch hört Töne in etwa von 20 Hertz bis etwa 20000 Hertz (im Alter nimmt der Bereich sogar noch ab). Infraschall liegt also bei einer Frequenz von unter 20 Hertz.
Zwischen 2013 und 2015 wurde durch die Landesanstalt für Umwelt, Messung und Naturschutz Baden-Württemberg eine Studie hierzu durchgeführt. Das Ergebnis zeigt deutlich, dass es überall Infraschall gibt und dass dieser nicht vermehrt in der Nähe von Windkraftanlagen auftritt.
Näheres unter:
http://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/windkraft-hat-keinen-relevanten-einfluss-auf-infraschall/
und:
http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/257896/

Verständnis

Im Ostalbkreis und in der gesamten Umgebung sollen in naher Zukunft mehrere Windräder gebaut werden. Mittlerweile genießt Windkraft in der Bevölkerung einen großen Rückhalt. Natürlich gibt es auch Windkraftgegner, das sind doch Leute die sich das überhaupt nicht überlegt haben. Gegen ein Bauvorhaben kann man sein, aber gegen Windkraft zu sein heißt doch, dass man sich nicht überlegt hat, woher man zukünftig seinen Strom bekommt. Natürlich hat sich die Technik, insbesondere der Wirkungsgrad, der Windkraft geändert, dies ist ein ständiger Weiterentwicklungsprozess, so dass die Windräder heutzutage deutlich mehr Leistung erbringen als vergleichbare Windräder vor 10 Jahren. Es wird nicht nur danach geschaut, dass sich die Windkraftanlagen gut mit den benachbarten Menschen vertragen, es wird auch sehr viel Wert darauf gelegt, dass der Natur und Tierschutz nicht zu kurz kommt.

Kennzeichnung/Befeuerung von Windkraftanlagen

Windkraftanlagen stellen ein Hindernis für den Flugverkehr dar, genau so wie Türme, Schornsteine oder hohe Gebäude und müssen deshalb entsprechend gekennzeichnet werden. Je nach Höhe gibt es Unterschiedliche Kennzeichnungen.
Die 7 (alten) Windräder in Waldhausen fallen in den Bereich bis 150 Meter Höhe (Erdboden bis Blattspitze).

Es gibt unterschiede zwischen der Tag- und Nacht-Kennzeichnung.

Für die Tag Kennzeichnung reichen farbige Markierungen an den Rotorblättern, man findet aber auch eine Befeuerung. Die farbliche Kennzeichnung der Rotorblätter wird durch zwei rote (je 6m lange) Markierungen an den Rotorblattenden gemacht. Wenn die Windkraftanlage auch Tags über Befeuert wird, geschieht dies durch ein weißes Blitzlicht.

Für die Nacht Kennzeichnung wird die Windkraftanlage durch ein rotes Blinklicht (doppelt) befeuert.
Die Blinkfrequenz:
1s hell
0,5 s dunkel
1s hell
1,5 s dunkel
Windpraknachtbefeuerung
Das Blinklicht ist doppelt, damit auch bei vorbeiziehendem Rotor immer eines sichtbar ist. Bei Windparkanlagen ist eine Synchronisation möglich, da dies vom Betrachter beruhigend empfunden wird, im Gegensatz zu einen „wilden" durcheinander „geblinke".
 
Die 5 neuen Windräder sind höher und müssen deshalb zusätzlich am Maschinenhaus, sowie am Turm rote Streifen haben.
Nachts sind am Turm ebenfalls rote Warnleuchten (Dauerlicht) angebracht.


Windpark Waldhausen bei Nacht Windpark Waldhausen bei Nacht

Bild von Frieda

Vergleich (Energie / Schadstoffbelastung / Gefährlichkeit)

Kohle:
Kohlekraftwerke sind die Luftverschmutzer Nummer eins. Bei der Erzeugung von nur 1kW/h entstehen ca. 1000g CO2. Somit tragen Kohlekraftwerke erheblich zur Klimaerwärmung bei. Die Nähere Umgebung liegt zudem ständig unter einer Rußschicht (an Wäsche aufhängen im Freien ist dort nicht zu denken).
Eine Gefahr geht nicht direkt von Kohlekraftwerken aus.

Kernkraft:
Kernkraftwerke sind zwar keine Luftverschmutzer und tragen somit auch nicht zur Klimaerwärmung bei, aber Kernkraft ist, auch in Deutschland, nicht sicher beherrschbar und stellt somit eine direkte Gefahr, nicht nur für die nähere Umgebung, dar. Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht in einem Kernkraftwerk ein Störfall gemeldet wird. Lassen Sie sich nicht davon täuschen, dass es immer heißt "eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht", so hieß es auch in Tschernobyl.

Windkraft:
Windkraftanlagen sind keine Luftverschmutzer und es geht auch keinerlei Gefahr von Windrädern aus.

Wasserkraft:
Wasserkraftanlagen sind keine Luftverschmutzer und es geht auch keine Gefahr von ihnen aus.

Sonnenenergie:
Solarzellen sind keine Luftverschmutzer und es geht auch keinerlei Gefahr von Solarzellen aus.


Seite empfehlen

Windkraft kann man nicht ausbeuten, man kann sie nur nutzen!


All Rights Reserved by Windpark Waldhausen